Dr. Gustav Timmel
Sportortho Wien
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Sportverletzungen Übersicht und Behandlung

Sportverletzungen

 
 

Behandlung jeglicher Sportverletzungen:

Akute Verletzungen während des Sportes oder bei banalen Verletzungsmechanismen:  Frakturen, Muskelverletzungen, Sehnen, Bandverletzungen

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Kreuzbandverletzungen, Seitenbandverletzungen, Meniskusläsionen, Schulterluxationen, AC Gelenkssprengungen, usw...

Meniskuschirurgie: "Save the Meniskus" ist die Devise. Wenn möglich sollten Meniskusverletzungen genäht werden, da die Druckverhältnisse nach Meniskusresektion exorbitant steigen und ein frühzeitiger Knorpelschaden mit daraus resultierender Arthrose vermieden werden soll.

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Kreuzbandrekonstruktion: Nicht jedes Kreuzband oder Patient muss operiert werden. Ein Instabiles Gelenk muss allerdings operativ stabilisiert werden. Bei 20% der Patienten nach Kreuzbandrekonstruktionen bleiben Restbeschwerden. Daher muss eine detaillierte Diagnostik stattfinden welche Begleitverletzungen, die eine Instabilität mit verursachen können, schon primär erkennt und auf Basis dessen ein Individueller Behandlungsplan erstellt werden.

Verletzungsprophylaxe mit Haltungsanalyse

Überlastungssyndrome: Oftmals liegt bei einem Überlastungssyndrom eine muskuläre Dysbalance vor, die es neben der Schmerztherapie aufzudecken gilt und gezielt zu therapieren.

Runners Knee (ITB-Syndrom, Friction Syndrom): Muss immer beim lateralen Knieschmerz differenzialdiagnostisch bedacht werden. Es handelt sich hier um eine Schleimbeutelentzündung zwischen Oberschenkelknochen (Femurcondyl) und einem Faszienstrang (Tractus iliotibialis). Tritt gehäuft bei Läufern und Radfahren auf, insbesondere bei Patienten mit O-Beinen die gleichzeitig noch beim Laufen den äußeren Fußrand aufsetzten. Therapeutisch muss neben Dehnungsübungen und antientzündlicher lokaler und oraler Therapie auch auf die richtige Schuhversorgung geachtet werden.

Jumpers Knee ( Patellaspitzensyndrom): Resultiert als eine Überlastung des Streckapparates, tritt häufig bei positiv und negativ Beschleunigung am Kniegelenk auf, wie beim Tennis, Basketball, Volleyball, oder anderen Sprungsportarten. Behandelt wird hier mit lokaler oder oraler Gabe von antientzündlichen Medikamenten, aber vordergründig physiotherapeutisch: Querfriktionenen, Dehnung des Streckapparates und Wiederherstellung der muskulären Dysbalance. Taping und Patellasehnenbandagen verhindern übermäßige Spannungsverhältnisse am Sehnenansatz.

Achillessehenverletzungen: Achillessehnenrisse entstehen meist ein paar Zentimeter oberhalb ihrer Ansatzstelle, am Fersenbein, wo die Durchblutung der Sehne am schlechtesten ist. Die akute Verletzung wir oft beschrieben als Knall oder spürbaren Riss. Klinisch kann man eine klare Delle im Bereich der Sehne tasten. Mittels Ultraschall kann die Distanz der gerissenen Sehnenenden eruiert, welche individuell mitentscheidend ist ob eine Operation notwendig ist, oder konservativ therapiert werden kann. Bei Sportlern wird grundsätzlich eher zur Operation geraten.

Compartmentsyndrom

Shin Splint: Wird in der Medizin meist als MTSS (medial tibial stress syndrom) bezeichnet und beschreibt ein übliches Überlastungssyndrom welches häufig bei Läufern auftritt. Es handelt sich dabei um eine Periostitis (Knochenhautreizung) hervorgerufen durch übermäßige Zugbelastung folgender Muskeln: tibialis posterior, flexor digitorum longus und soleus. Da Überpronation zu einem Risikofaktor zählt und der musculus tibialis posterior sowohl bei vermehrter Pronation als auch bei der Ausbildung des "Shin Splint Syndroms" eine wesentliche Rolle zukommt, muss bei der Therapie auf die Fuß Stellung ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Die Therapie schaut wie folgt aus: Trainingspause, lokale Kühlung im Akutstadium, Tape Verbände, Physiotherapie, richtige Sportschuhwahl, Dehnungsübungen

Sprunggelenkinstabilitäten

Eigenplasmatherapie ACP: Dies ist ein neues Therapieverfahren welches bei Sehnenansatzreizungen, Muskelverletzungen, sowie mittelgradiger Arthrose in den großen Gelenken angewandt werden kann. Ich verwende in meiner Ordination die ACP Technologie, da es sich hier um ein geschlossenes System handelt und keine Kontamination von außen stattfinden kann. Dies ist im Vergleich zu anderen Systemen ein wesentlicher Vorteil, da mir die Sicherheit bei meinen Patienten am Wichtigsten ist.